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11. November 2006

Ich habe lange nicht geschrieben, weil ich in der Schule, und außerhalb der Schule einfach schon genug schreiben muss.

Heute Abend war ich auf der neuen Shadowplay-Party, die zweite „Gruftie-Party“ im Land. Ich hatte eigentlich keine Lust, hinzugehen, aber ich hatte James zugesagt und ich wollte seine neue bald-Freundin (wieder)sehen, und auch Nadja und Michelle, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte, und natürlich auch die Party selbst und die neue Location und die üblichen Verdächtigen, die anwesend sein würden.

Party und Location waren gut. Mehr Platz zum Rumsitzen, mehr Platz zum Tanzen und gute Musik J.

James Date hätte besser laufen können. Nicht, dass Sarah nicht total lieb und nett wäre, aber sie ist recht schüchtern und redet nicht viel. Das machte ihm etwas zu schaffen. Ich tanzte, redete mit verschiedenen Freunden und Bekannten (auch Tammi und Markus waren da und es freute mich seit langem sehr, sie zu sehen und ich hatte viel Spass mit Tammi. Sie gingen früh nach Hause), bekam eine kurze Beziehung und deren Ende mit, und sah James mit Sarah am immerselben Platz sitzen, nach und nach schüchtern sich einander annähernd (mein Bruder ist schüchtern in Liebesangelegenheiten, wer würde das denken?!). Und als sie da so saßen, Arm in Arm, lächelte ich ihm zu und er verstand, und lächelte zurück. „Ihr seid so lieb, ihr zwei.“, sagte ich ihm, als ich ging und er umarmte mich lachend, ohne etwas zu sagen. Aber wir wussten beide, was wir meinen.

Ich will definitiv nicht „mehr“ von ihm. Sonst hätte ich mich niemals so für ihn gefreut.

 

Mittwoch Matheschularbeit. Ich muss unbedingt noch lernen. Die Grundprinzipien der Rechnungen verstehe ich, aber ich mache immer so dumme, kleine Fehler, die mir am Ende die Note versauen.
Bis Ende der Woche muss ich zwei Kapitel an meinen Philoprof abgeben. Ich wünschte immer noch, er wäre nicht so genial, dass ich ihn anziehend finden muss. Und dieser Blick, den er mir zuwirft, wenn die Schüler sich desinteressiert verhalten, dieser Du-verstehst-was-ich-meine-Blick. Bei den Prüfungen das Grinsen in meine Richtung, weil er weiss, dass ich die Antworten kenne und dieser fragende Blick zu mir, wenn er am Ende die Punkte geben muss. „12 Punkte?“ Dann nicke ich zögernd und er trägt schließlich die Punkte ein. Und letztens konnte keiner die Erkenntnistheorie von Aristoteles erklären, also meinte er: „Wer kann mir das beantworten?... Maria, hattest du deine Prüfung schon?“ „Ja, aber ich könnte.“ „Hmm... schade.“ Himmel. Lassen Sie das! Kein Wunder, dass Ramona meinte, ich sei in den Philosophiestunden überheblich. Und das möchte ich nicht.

Immerhin bleibt mir die Gunst meiner MitschülerInnen erhalten, da ich ihnen immer mit dem Stoff helfe und gerne noch einmal alles erkläre. Es freut mich ja, dass ich in dieser Hinsicht so gefragt bin und meine Mitschriften von Hand zu Hand gehen. Aber es trägt nicht dazu bei, dass ich, im Bezug auf die Philostunden, nicht denke, etwas Besseres zu sein.

18.11.06 20:16
 


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